Ein Bauer suchte eine Frau,
ein Weib, welches imstande
zu Viehzucht und zu Ackerbau,
zum Leben auf dem Lande.
Denn ohne Frau ist alles doof,
das merkte Hans beim Pflügen,
drum wollt’ für seinen Bauernhof
er eine Bäu’rin kriegen.
Jedoch, Hans kannte das Problem,
das Frauen bei ihm sehen:
Er roch nicht grade angenehm,
das kam ihm schlecht zu stehen.
Sein Inserat im Bauernblatt
blieb ohne Resonanz,
drum schrieb, er wusste keinen Rat,
an RTL der Hans.
Die schickten ihm zum Scheunenfest
zwei Frauen, Kim und Berta.
Die Kim er bei den Schweinen lässt,
die Berta, die verehrt er.
Glück auf dem Feld, Pech in der Liebe,
so mag’s bei manchem Landwirt sein;
und es wär schade, wenn’s so bliebe!
Doch RTL? Da sag ich “Nein!”
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Ein Glühwurm, der sein ganzes Leben
pflegte, durch dieLuft zu schweben
und sich nur zu Ruhezwecken
niederließ an Schattenflecken,
flog eines Tages seine Bahnen
ohne übles zu erahnen,
bis er unversehens stutzte,
seine Brillengläser putzte,
nochmal hinsah und erschrak,
weil dort lag, was nie dort lag.
Denn dort lag im hohen Grase
und mit angestoß’ner Nase
und mit schmerzgekrümmtem Leib
ein verletztes Glühwurmweib,
welches mit dem Flügel wank,
drauf er selbst nach unten sank.
Wie er dann dort unten stand
und das Glühwurmweibchen fand,
fragte er: „Sag mir, wie heißte,
bevor ich erste Hilfe leiste?“
„Giselle“ kams über ihre Lippen,
dabei hielt sie sich die Rippen.
In die stabile Seitenlage
bracht’ er sie. Und ohne Klage
hielt sie tapfer alles aus.
„Wie krieg ich sie ins Krankenhaus?“
fragte sich der Glühwurm leise,
denn auf diese lange Reise
konnt’ er sie unmöglich tragen,
er brauchte einen Krankenwagen!
Doch ihm fiel was bess’res ein,
lauthals fing er an zu schrei’n
und schon kam in großer Schnelle
eine Luftrettungslibelle,
ließ sich ebenfalls hernieder,
schiente rasch Giselles Glieder,
schnallte sie dann sorgsam an,
flog ins Hospital sodann.
Dort dann in der Notaufnahme
wurde uns’re Glühwurmdame
grundversorgt und gut verpflegt
und dann in ein Bett gelegt.
Der Arzt sagt: „Ein paar Tage liegen,
und dann könn’n Sie wieder fliegen!“
Zum Glühwurm sagt er: „Kompliment!
Ihr Handeln war sehr exzellent!“
Der winkte ab: „Zuviel der Ehre,
mir reicht, wenn sie die meine wäre
und mir bis an mein Lebensende
als Partnerin zur Seite stände…“
Giselle, die bis dahin still,
antwortete: „Ja, ich will!“
Und so wurden sie ein Paar.
Ist das Leben nicht wunderbar?
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Lieber Leser,
ich wünsche viel Spaß mit diesem Video. Ich habe es im Sommer mit zwei Freunden produziert. Hoffe, es gefällt euch!
Lieber Leser!
Viele, wenn nicht gar alle soziale Netzwerke im Internet ermöglichen es dir, deine persönliche Profilseite zu erstellen und sie mit einem ebenso individuellen Profilbild zu garnieren. Dabei gelten gewisse Regeln, wie zum Beispiel:
- Dein Bild sollte maximal 2MB groß sein.
- Du bist verpflichtet, die Rechte Dritter - speziell Urheber- und Persönlichkeitsrechte - zu beachten.
- usw. …
Der erfahrene Profilbildanwender weiß jedoch: Ein gelungenes Profilbild verfügt über weitere, wesentlich essentiellere Merkmale. Studien haben ergeben, dass Profilbilder, die den nachfolgenden Richtlinien entsprechen, von Betrachtern als besonders “hüpsch”, “coolish” oder “naiss” empfunden werden:
- Dein Profilbild sollte dich selbst darstellen. Darüber hinaus sämtliche modische Accessoires, die du auftreiben kannst. Wenn es dir gelingt, sämtliche „BF’s“ oder sogar den/die „ABF“ in das Motiv zu integrieren, bist du ganz vorne dabei!
- Wahre Künstler demonstrieren ihren Freigeist gerne dadurch, dass ihr Bild einen superindividuellen IKEA-Spiegel zeigt. Den mit der Wellenform hat sicherlich niemand außer dir!
- Dass du ein Handy mit Kamera besitzt, glaubt dir natürlich kein Mensch, wenn du es nicht stolz auf deinem Profilbild präsentierst. (Das funktioniert natürlich nur unter Berücksichtigung von Punkt 2.)
- Die meisten Internetnutzer sind noch nicht auf dem allerneuesten Stand der Technik und verwenden daher bevorzugt monochrome Anzeigegeräte, also einen sogenannten Schwarz-Weiß-Bildschirm. Deshalb gestaltet sich der Einsatz von Farbbildern als überflüssig. Gern gesehen ist dagegen ein violetter bzw. türkisfarbener Bildrand!
- Durchaus stilvolle Profilbildszenarien sind Orte des Alltags. Dazu gehört natürlich auch dein Badezimmer! Zeige deinem Umfeld, in welch einer Atmosphäre du zum Beispiel deinen Stoffwechsel vollendest. Wie wäre es, wenn dein Profilbild während dieses Vorgangs entsteht? In diesem Fall vielleicht lieber ohne „BF’s“.
- Vermeide es, auf Bildern eine gewisse Fröhlichkeit zu zeigen. Dein Gesicht sollte möglichst diagonal aufgenommen werden und möglichst regungslos erscheinen. Man könnte dich sonst für unseriös oder gar für einen Menschen mit Gefühlen halten.
- Ergänze dein Profilbild mit wirklich wichtigen Mitteilungen für den Betrachter. Dies kann, von „bEsT fRiEnDz 4 Eva“ über „Miss U.“ (wer auch immer Fräulein U. sein mag) bis zu „lol“, vieles von ähnlicher Tragweite sein!
Ich wünsche viel Gelingen auf dem Weg zum besten “pic” aller Zeiten!
Liebes Volk,
nun gilt es, eine ganz außergewöhnliche und löbliche Leistung eines höfischen Bardens zu würdigen. Treu und loyal leistete ein Krautverächter mit dem edlen Namen “NichtVegetarier” dem Geheiß des Herrschers vom Einfaltsreiche Folge und verfasste mit flinker Feder folgenden erheiternden Text:
nichtvegetarier: #ForGed - das Fortsetzungs-Gedicht (Teil 7 - Das Ende ist nah…)
Ursprung » http://bit.ly/aU1BiT by @einfaltsreich
Damit das ganze hier nicht noch zur Unendlichen Geschichte mutiert,
findet die Gedicht-Geschichte heute nun auch Ihr umfangreiches Ende,
ob es ein Gutes ist - das werdet ihr ja gleich lesen!
Ich bedanke mich bei allen Lesern, die nun so lange ausgeharrt haben, um auch ja keinen Teil zu verpassen ;-) Ein paar abschliessende Worte findet Ihr am Ende des Gedichtes - ihr dürft natürlich auch gern kommentieren!
Was bisher geschah …
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Da bleibt dem Pöbel nur noch, in lautstarkes Jubilieren auszubrechen! Zollt dem Musikanten den Tribut, dessen er sich würdig erwiesen hat! Möge der Beifall überschwänglich sein und der Applaus nicht enden.
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Der Herold rief es von den Zinnen und das gemeine Volk erwiderte den Aufruf mit seiner geschätzten Gunst: Die Lauten der Minnesänger spielen das Lied eines erbarmungswürdigen Gnoms:
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Nachdem ich wie selbstverständlich stets Ein- und Ausgang in Euren Kreisen gefunden habe und Euch durch meine Kundgebungen stets erheitert und umsorgt wusste, tritt nun ein Zustand ein, den einige von Euch sehr angstvoll erwarten: Ich stelle meine Regierungsgeschäfte für etliche Tage ab und werde an geheimem Ort vor mich hinresidieren.
Nun war die angebliche Notwendigkeit erkannt worden, dass Ersatz gefunden werden müsse für meine nun ausbleibenden Mitteilungen. Darum erkläre ich Euch, den Pöbel, zum Herold: Werdet zum Poeten, mimet den Minnesänger! Ich gedenke, Euch Unterhaltung zu verschaffen, indem ihr euch selbst ertüchtigt. Und folgendermaßen soll dieses vonstatten gehen:
Nachdem ich euch einen Handlungsbeginn erdichtet habe, dürft ihr die Handlung fortspinnen, wobei ein Einhalten der Versstruktur erwünscht ist. Doch zu befehlen vermag ich euch nichts. Wichtig ist jedoch, liebes Volk, dass ihr eure Ergüsse unter folgendem Banner, im Volksmund auch “Hashtag” gesprochen, veräußert: #ForGed, welches aus der Kombination und Abkürzung des Begriffes “Fortsetzungs-Gedicht” resultiert.
Und dieses ist das fortzusetzende Poem:
Es lebte lange Zeit verborgen
im Wald ein Gnom, ganz ohne Sorgen.
Und als der Wald gerodet ward,
da wuchs dem Gnom ein dichter Bart.
Der Gnom war nun noch guter Dinge,
rasierte sich mit einer Klinge.
Doch weil die Klinge bald verschlissen,
ließ er die Pflege bald vermissen.
Ihr merkt, es muss nicht sinnig sein. Wichtig wäre nur, dass Ihr jeweils immer zwei Zeilen schreibt, die sich - wenn möglich - reimen und, was großartig wäre, am Ende einen schönen, sich stets aufeinander beziehenden Handlungsstrang ergeben.
Ich hoffe, ich kann mich auf Euch verlassen, wenn ich Euch verlasse. Möge Euer Schaffen fruchtbar sein!
In inniger Verbundenheit,
Ich.
Abgelegt unter Gedicht ForGed
Sehr spontan habe ich mich ermuntert gefühlt, einen Blog zu erstellen. Dies hat den wundervollen Zweck, unwichtige Texte in die unendlichen Weiten des Internets zu schleudern in der nie schwindenden Hoffnung, damit Menschen zu erreichen, die Gefallen und Freude daran finden.
Ein seltsames Gefühl sagt mir auch, dass ich Potential habe und dieses nutzen solle. Und nur für dieses Gefühl mache ich das jetzt auch, damit es sich nachher nicht beschweren kann.
Übrigens, an alle Leser:
Es könnte passieren, dass mein Blog Spuren von Kreativität enthält. Allergiker informieren sich daher sicherheitshalber beim Hausarzt oder in der Apotheke.
Das wars auch zum Anfang, man soll es ja nicht gleich übertreiben!
Hab euch lieb, könnt’ euch knuddeln!